Mittwoch, 14. November 2018

[Rezension] Was würde Miss Austen sagen?

© Pia Kovarik

Was würde Miss Austen sagen? oder: Die Kunst sich selbst im Weg zu stehen

Pia Kovarik
Ersterscheinung: 18.10.2018
Selfpublisher
EBook mit 132 Seiten 





Klapptext:
Es war einmal die Frage: Was könnte mit deinem Leben geschehen, würdest du dir nicht selbst so oft im Weg stehen?
Diese Frage musste sich auch Violet in den letzten beiden Jahren immer wieder stellen.

Um ihre Doktorarbeit in Literaturwissenschaften mit dem Titel „Was würde Miss Austen sagen“ zu schreiben, mietet sich die junge, äußerst begabte und etwas unterkühlte Studentin Violet in einem Bed&Breakfast im Londoner Stadtteil Bloomsbury ein. Ihr erster Weg führt sie in die British Library und dort soll sie nicht nur Bekanntschaft mit den alten Büchern machen. George, ein wahnsinnig gutaussehender und auch noch warmherziger Brite – wenn auch mit einem kleinen Geheimnis – verliebt sich auf den ersten Blick in die angehende Wissenschaftlerin. Es folgen romantische Picknicks in Parks, Zitate aus Jane Austens Romanen, leidenschaftliche Tanzabende ganz im Motto der Regency Ära und auch so manches Missgeschick.
Dumm nur, wenn frau nicht erkennt, was im Leben wirklich wichtig ist. Welcher Rat es wert ist, ihn zu befolgen und wann die Liebe bedeutender sein sollte als die Karriere. Denn aus diesem Grund steht Violet zwei Jahre später vor einer geplatzten Hochzeit.
Ob es da wohl möglich ist, seine Fehler wieder gut zu machen und doch noch auf ein Happy End zuzusteuern?

Meine Meinung:
Wer kennt nicht die große Jane Austen? Eben, aus diesem Grund wollte ich mehr über dieses Buch erfahren.
Es war toll die Geschichte von Violet lesen zu können. Den es geht ihr wie vielen von uns. Sie steht sich regelmäßig selbst im Weg, zumindest was ihr Liebesleben angeht. Sie war mir von Anfang an sympathisch und es war nicht schwer, auch wenn ich sie zwischendurch gerne mal geschüttelt hätte, sich in sie hinein zu fühlen.
Die Autorin hat einen tollen Schreibstiel, der das wichtigste erfasst und gut die Redensart und Lebensweisen der beiden aufeinander treffenden Nationen USA und England rüber bringt. Gedanklich konnte ich gut zwischen dem eleganten Engländer und der offenen Amerikanerin wechseln. Geniale und jederzeit passende Zitate aus den Jane Austen Büchern runden die Geschichte ab. Für meinen Geschmack genau die richtige Mischung. Ich selbst habe die Bücher von Jane Austen ja noch nicht gelesen, aber diese kleine Geschichte hat mir Lust auf sie gemacht.
Wer mit Zeitsprüngen in die Vergangenheit Probleme hat, sei gewarnt. Den davon gibt es einige, mir haben sie aber gut gefallen, weil es mir so auch möglich war, die Charaktere und auch ihre Vergangenheit besser kennen zu lernen.

An dieser Stelle möchte ich mich bei der Autorin Pia Kovarik ganz Herzlich für das Rezensionsexemplar bedanken. Es war mir eine große Freude dein Buch zu lesen!

Fazit: Eine absolut gelungene und lesenswerte Geschichte für kalte Herbstabende!


💖 💖 💖 💖 💖

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Vielen Dank für deinen Kommentar!

Hinweis: Mit dem Abschicken deines Kommentars akzeptierst du, dass der von dir geschriebene Kommentar und die personenbezogenen Daten, die damit verbunden sind (z.B. Username, E-Mailadresse, verknüpftes Profil auf Google/ Wordpress) an Google-Server übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhältst du in meiner Datenschutzerklärung
und in der Datenschutzerklärung von Google.